Implantologie

Zu einem attraktiven Lächeln gehören nicht nur schöne Zähne, sondern auch ein gesundes Zahnfleisch. Bakterielle Zahnbeläge können, so sie nicht rechtzeitig entfernt werden, Entzündungen des Zahnfleisches hervorrufen, die mit Rötungen und Schwellungen einhergehen. Diese Entzündungen verursachen auf längere Sicht einen Rückgang des Knochens und des Zahnfleisches. 

Karies, Paradontitis, Knochenschwund, Zahnbetterkrankungen oder Unfälle – Zähne können aus verschiedenen Gründen verloren gehen und müssen dann ersetzt werden.

Die beliebteste und sicherlich auch natürlichste Art einen Zahn zu ersetzen, sind Implantate. Durch das Setzen eines Implantats müssen keine Nachbarzähne beschliffen werden, wie dies bei Brücken notwendig ist. Die Schraube (Implantat) heilt in den Kieferknochen ein und verhält sich wie die natürliche Wurzel des Zahns. Ein herzhafter Biss in einen Apfel ist kein Problem.

Außer diesen praktischen Vorteilen eines Implantats ist es vor allem die Ästhetik, die viele Patienten veranlasst, sich für Zahnimplantate zu entscheiden. Aufgrund seiner großen Natürlichkeit ist ein Implantat als Zahnersatz nicht zu erkennen und fügt sich unbemerkt in die Reihe der verbliebenen Zähne ein. Ein eingeheiltes Implantat sieht nicht nur aus wie ein völlig gesunder Zahn, sondern verhält sich auch so. 

Das Setzen eines Implantates verläuft für den Patienten schmerzfrei unter örtlicher Betäubung. Das aus Titan bestehende Implantat wird während dieser Behandlung in den Kiefer eingesetzt und muss danach einheilen. Diese Stabilisierungsphase dauert je nach Patient zwischen sechs bis zwölf Wochen. In dieser Zeit verwächst die Titanschraube fest mit dem Kieferknochen (Osteointegration). Ist die Einheilung erfolgt, wird das Implantat mit einem Aufbauelement versehen. Auf dieses Element wird eine stabile, zahnfarbene Keramikkrone gesetzt, die so naturgetreu aussieht, dass für das bloße Auge kein Unterschied zu den Nachbarzähnen zu erkennen ist.

Minimalinvasive Implantologie

Dies ist eine besonders schonende Art des Implantierens, die viele Vorteile für den Patienten mit sich bringt. Beim Vorgang des minimalinvasiven Implantierens werden nur kleinste Eingriffe in den Knochen vorgenommen, sodass die anschließende Einheilung leichter und schneller vom Körper bewältigt werden kann. Ein solches Vorgehen erfordert vom behandelnden Zahnarzt viel Erfahrung. Außer der Tatsache, dass bei dieser Implantationsart nur minimale Wunden verursacht werden, werden auch ausschließlich hochwertigste und modernste Implantatsysteme verwendet, die wenig Raum beanspruchen, um in den Kieferknochen eingefügt zu werden. Somit sind die optimalen Voraussetzungen geschaffen, um schnell und komplikationslos ein strahlendes Lächeln dank stabiler Implantate zu erhalten.