Einzelzahnimplantate
Implantatbrücken bis 14 Implantate
Implantatgetragene Prothesen (Steg- und Magnetprothesen)
Knochenaufbau, Augmentation
Weisheitszähne
Wurzelspitzenresektion
Implantologie

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in den Kiefer eingepflanzt werden und im Knochen festwachsen. Sie bestehen aus speziellen, hochreinen Titan, das der Körper wie körpereigenes Gewebe akzeptiert. Der Knochen wächst direkt am Implantat an und nimmt es wie eine natürliche Zahnwurzel an. Titan ist dafür bekannt, dass es keine allergische oder Fremdkörperreaktionen auslöst.
Der Einsatz von Implantaten in der modernen Zahnmedizin beweist in weltweiten
Studien eine Erfolgsquote von 98,3 %.

Zahnimplantate dienen zum Ersatz fehlender Zähne. Der Vorteil dieser Behandlung ist der Substanzerhalt gesunder Nachbarzähne, die sonst zur Brückenversorgung beschliffen werden müssten. Bei Verlust von mehreren Zähnen ist mittels Implantaten eine festsitzende Brückenversorgung möglich, wo sonst eine herausnehmbare Prothese eingesetzt werden müsste, was zu einem höheren Tragekomfort, Kaugefühl und damit erhöhter Lebensqualität führt. Bei totalem Zahnverlust besteht die Möglichkeit durch Implantation mehrere Pfeiler eine implantatgetragene Brücken- oder Prothesenversorgung anzufertigen.

Ein Implantat besitzt bei sorgfältiger Planung, Ausführung und guter Mundhygiene eine langfristige Prognose. Die Lebensdauer entspricht der eines natürlichen Zahnes.

Ablauf

  1. Voruntersuchung, Therapieplanung und Beratung
  2. Implantat-Operation, Freilegungsoperation 2-6 Monate Einheilungszeit
  3. Einheilung und Kontrolle der Heilung
  4. Eingliederung der Prothetik, Röntgenkontrolle, Anweisungen zur Mundpflege

Chirurgie

Zu den häufigsten chirurgischen Behandlungen gehört die Entfernung zerstörter und abgebrochener Zähne. Die Extraktion verlagerter Weisheitszähne ist bei Infektionen oder der Gefährdung einer korrekten Zahnstellung indiziert.
Diese Behandlungen werden in örtlicher Betäubung durchgeführt.

Bei Verlust der Knochendicke kann aus parodontalen Gesichtspunkten oder vor einer Implantation mittels spezieller Membranen Knochen wiederaufgebaut werden.

Sollte aus verschiedenen Gründen eine Revision der Wurzelkanalbehandlung nicht möglich oder ausreichend sein, besteht die Möglichkeit durch Abtrennen der Wurzelspitze die Ausheilung einer Entzündung des Zahnes zu erzielen.
Die plastisch-chirurgische Modellation des Kieferkamms zum besseren Prothesenhalt, sowie die Modellation des Zahnfleisches im Sinne der Parodontaltherapie, die Durchtrennung des Lippenbändchens, gehören ebenfalls zu den chirurgischen Behandlungsmöglichkeiten.